[2017-05-11] FAB Men und FAB Open am Skybowl

Dieses Jahr hat sich FAB Men für den Skybowl in zwei Teams aufgeteilt: FAB Men und FAB Open. Die beiden folgenden Berichte zeigen auf, wie es den beiden Teams ergangen ist.

FAB Men

Der Skybowl in Winterthur bietet bereits früh in der Saison die Möglichkeit, sich auf die kommende Saison vorzubereiten. Das FAB Men Team durfte dieses Jahr mit zwei Teams antreten (FAB Men und FAB Open), um allen Spielern möglichst viel Spielzeit zu geben.

FAB Men erspielte sich in den Gruppenspielen gegen Fly High (12:2), Freezzz Beezzz aus Belgien (7:5) und den Gastgebern Skyhawks (10:2) eine makellose Billanz. Als Gruppenerster qualifizierten wir uns direkt für die Viertelfinals. So wie es der Zufall wollte, hiess der Gegner des ersten Sonntagsspiels FAB Open. Durch einen wachen Kopf und viel Durchhaltevermögen in der Defense konnten wir die gegnerische Offense lange auf dem Spielfeld halten und sie zu Scheibenverlusten zwingen und die Breaks schreiben. So kam es, dass wir 4:0 in Führung gingen. Diesen Abstand liessen wir uns nicht mehr nehmen und siegten im FAB Derby 10:4.

Im Halbfinale erwarteten uns Freespeed. Das Spiel war sehr umkämpft, wir konnten jedoch früh ein Break realisieren. Trotzdem gelang es den Baslern hin und wieder einen Turn zu holen, konnten diesen jedoch nicht verwerten. So konnten wir die Führung dank einer allgemein starken Leistung verwalteten bis zum Endstand von 7:5.

Der Finalgegner hiess M.U.C aus München. Nach einem Fehlstart und einem 0:2 Rückstand gelang es uns dank einer starken Defensivleistung wieder die Oberhand zu gewinnen. Dank einer guten Mischung aus Zonen- und Mannverteidigung liessen wir M.U.C nicht weiter ins Spiel kommen und erspielten uns einen soliden Vorsprung von 8:5 bis zur Halbzeit. Es gelang uns, diesen Flow in die zweite Halbzeit mitzunehmen und die Intensität trotz der langen Platzpräsenz aufrechtzuerhalten.
Wir realisierten weitere Breaks bis zum Endstand von 13:7 und dem Turniergewinn.

(Pascal Kälin)

FAB Open

FAB Open erwischte am Samstagmorgen einen guten Start in das erste Spiel. Der Gegner waren die Jungs von Solebang, gegen welche wir mit einer starken Defence und einer soliden Offence 9:5 gewinnen konnten. Als nächstes warteten die Österreicher „The Big EZ“ auf uns. Nachdem wir zwar gut in das Spiel gestartet sind kam es letztendlich trotzdem zum double game Point. Es waren die Österreicher, die den Punkt zum 7:8 schreiben konnten. Das letzte Team in unserem Pool waren die „Donkey Divers“ aus Italien. Die Divers spielten zwar mit viel Leidenschaft, doch kamen sie weder mit unserer Zonen-Defence, noch mit unserer Manndeckung klar. Dass die Italiener mit ihrer Leistung nicht ganz zufrieden waren, sah man nicht zuletzt an einem temperamentvollen Call eines Italieners. Wir konnten das Spiel 11:3 für uns entscheiden.

Da wir gegen die Österreicher im Universe verloren hatten, mussten wir am Samstagabend gegen den dritten Seed eines anderen Pools das Pre-quarter spielen. Der andere, starke Pool war hart umkämpft, letztendlich waren es die Crazy Dogs aus Stans die einen Dreiervergleich verloren, und nun gegen uns auf dem Zuschauerfeld antreten mussten. Einmal mehr erwischten wir den besseren Start als das gegnerische Team, was in den kurzen 40-minütigen Spielen schon Spielentscheidend sein kann. Tatsächlich gelang es uns, die Crazy Dogs 8:6 zu schlagen!

Am Sonntag mussten wir das Viertelfinale gegen die andere Hälfte unseres Flying Angels Rosters spielen. Da wir neben dem Feld und auch für den Rest der Saison immer noch ein ganzes Team und gute Freunde sind, wurde im Vorfeld des Spiels viel gewitzelt und lustige Sprüche geklopft. Gegen die Jungs vom FAB Men brach unser Team aber nach vielen Individuellen Fehlern komplett zusammen. Ihre starke Zonen-Defence war zu stark für unsere Offence so trennten wir uns nach dem bitteren Resultat von 10:4.

Niedergeschlagen von dieser miserablen Leistung starteten wir das Spiel gegen die nächsten Berner, die Panthers. Die Niederlage von vorhin war schnell vergessen, es entwickelte sich ein Spiel auf hohem Niveau. Zahlreiche schöne Hucks, spektakuläre Luftduelle und Defences auf beiden Seiten der Teams. Auch in diesem Spiel kam es zum Universe Point. Wir durften in der Offence starten, doch wir verloren durch eine schlechte Wurfentscheidung die Scheibe an die Panthers. Sie nahmen die Scheibe auf und konnten den letzten Punkt zum 9:10 schreiben. So mancher Spieler hat aus diesem Match viel mitnehmen können.

Das letzte Game konnten wir gegen die Platzhirsche aus Zürich 10:7 gewinnen und schlossen somit auf dem ungeraden soliden 7ten Platz den Skybowl ab.

(Nino Affrini)

FAB Men & FAB Open am Skybowl