[2019-04-18] Indoor Meisterschaften der Juniors

U14: Gold und Bronze - Halleluja!

Der letzte Märzsonntag war ein sonniger Frühlingstag zum Draussensein. Das interessierte uns aber nicht. Schliesslich reisten wir nach Basel, um die Hallen-Schweizermeisterschaft auszutragen - und die Ausgangslage war nach der Runde in Stans ja gut: FAB A hatte bisher alles abgeräumt, FAB B hatte seine ersten Matches gewonnen.
Und so waren nur die Erwachsenen ein bisschen wehmütig, diesen Frühlingstag in der Basler Rankhofhalle zu verbringen. FAB A hielt sich in der Folge in allen Gruppenspielen siegreich, FAB B gewann gegen HiJack mit 12:4 und verlor gegen FAB A mit 9:4 - notabene mit der höchsten Punktzahl aller FAB A-Gegner in der Vorrunde.
So erreichten beide Berner Teams die Halbfinals. FAB B lieferte sich gegen die Colors einen harten Fight, verlor jedoch klar mit 8:4. Die sieben Spieler/innen hatten sich allerdings sehr verausgabt, und waren so recht müde, als es um Bronze gegen die Freespeedies ging. Sie fokussierten sich aber eindrücklich und fuhren den Sieg mit 10:5 ungefährdet ein. Die erste Medaille (oder auch nicht) des Teams - was für ein Moment!
FAB A zog gegen die Freespeedies ungefährdet mit 9:4 in den Final ein. Die schlauen Colors warteten, und sie forderten die Berner sehr mit einer überraschenden Zonendefence und einer frechen Offence - und lagen anfangs vor. Doch FAB A fand zurück zu seiner Sicherheit, arbeitete sich zurück, konnte aber nie mehr als einen Punkt vorlegen. So war die Spielzeit zu Ende und es stand 6:6. Universe-Point. Die Berner erhielten die Scheibe und liessen nichts mehr anbrennen: 7:6 und Goldmedaille!
Das mit den Medaillen war allerdings eine etwas enttäuschende Sache. Der Verband liess ausrichten, dass die Medaillen ausgegangen waren, oje! So gab es bei der Siegerehrung enttäuschte Gesichter - trotz der tollen Erfolge. Zum Glück vergassen die Juniorinnen und Junioren dies auf der Heimfahrt. Sie feierten ihre Bombenresultate Halleluja- und 079hetsigseit-singend. Die anderen Zugsreisenden waren glücklicherweise sehr tolerant. Und in Bern warteten Ile und Luzi mit einem grossen Gratulationsleintuch als Empfangskomitee. Halleluja!

U17: Schöner Abschluss der Junioren Indoor Saison - und Spiritpreis!

FAB B

Unser U17 FAB B Team bestand komplett aus Spielern, welche dieses Jahr das erste Mal in der U17 Division spielten. An der ersten Runde in Köniz konnten wir kein Spiel gewinnen, jedoch auch gegen Gegner wie Whelps A einige schöne Punkte schreiben. Mit diesen positiven Erfahrungen reisten wir an die Finalrunde, im Wissen, dass wir den Rang 7 von 10 noch erreichen könnten. Wir hatten lediglich zwei Spiele zu bestreiten und wir wollten uns konzentrieren auf eine solide Defence und immer „wach und aktiv“ auf dem Spielfeld sein. Das erste Spiel gegen Whelps B verloren wir leider im Universe. Gleichzeitig waren wir stolz auf das Superspiel, welches wir zeigen konnten, und gingen motiviert gegen Whelps C in das letze Spiel. Wir konnten am guten vorhergehenden Spiel anknüpfen und schafften schliesslich, erneut im Universe, den letzten Punkt zu schreiben. BRAVO, das habt ihr super gemacht FAB B! Wir sind definitiv angekommen in der U17-Division!

FAB A

Wir fragten uns alle, was wir an diesem sonnigen Sonntag in der Halle Tscharnergut in Bümpliz verloren hatten – eigentlich betreiben wir ja einen Freiluftsport! Aber die Finalrunde der U17-Junioren-Indoor-SM musste schliesslich noch gespielt werden. FAB A (Jahrgänge 2004 und 2003) reiste mit viel Selbstvertrauen an, hatte dieses Team schliesslich in der Vorrunde alle Spiele gewonnen. Es zeigte sich jedoch, dass im anderen Pool noch ein paar starke Teams waren, mit denen es unsere älteren U17-Junior*innen heute zu tun bekamen. Leider gingen sowohl der Halbfinal gegen den späteren Finalsiger Crazy Whelps wie der kleine Final gegen Solebang verloren. Zumindest im letzten Spiel wäre wohl etwas mehr möglich gewesen. Solebang spielte aber sehr gute lange Pässe in die Endzone, die wir nicht in den Griff bekamen. Auch wir hatten gute Chancen, leider aber waren unsere langen Pässe zu oft ein bisschen zu hoch, oder knapp im Out. Gut gespielt und Spass hatten trotzdem alle. Lachende Gesichter gab es am Schluss, als der Spiritgewinner verkündet wurde: FAB A.

Jon, Ile, Felix, Rémy