[2017-06-11] FAB I an den DIsc Days Cologne

Als letztes Vorbereitungsturnier vor der zweiten Runde der Schweizer Meisterschaft standen die Disc Days in Köln auf dem Plan. Gleich im ersten Spiel der Gruppenphase gegen Bad Raps aus Rappenau (D) konnten wir frühe Unachtsamkeiten der Gegner ausnutzen und legten einen Blitzstart hin. Die schnell errungene 4:0 Führung konnten wir mit weiteren Breaks ausbauen und liessen nichts anbrennen. Das zweite Spiel gegen die Funatoren aus Hannover (D) nahm ein ähnlicher Verlauf. Unsere Defense konnte viel Druck aufbauen und sie des Öfteren zu Scheibenverlusten zwingen. Mit der anschliessenden soliden Offense konnten die Turnovers auch verwertet werden. Auch dieses Spiel ging klar zu unseren Gunsten aus. Das letzte Gruppenspiel fand in der Mittagssonne auf einem Kunstrasenfeld gegen Fischbees aus Hamburg (D) statt. Die souverän aufspielenden Hamburger nutzten unsere Unkonzentriertheit in den ersten fünfzehn Minuten gnadenlos aus, machten es der Offense sehr schwer, Punkte zu schreiben und konnten die hin und wieder auftretenden Scheibenverluste verwerten. Mit zeitweise zwei Breaks Rückstand lagen wir hinten, doch gelang es uns, diese wieder zurückzuholen. Mit dem letzten Punkt konnten wir mit viel Willen unseren Kopf letztlich aus der Schlinge ziehen und noch ein 9:9 Unentschieden herausholen. Mit diesem letzten Punkt sicherten wir uns den ersten Platz der Gruppe.

Als letztes Samstagsspiel durften wir die Viertelfinalpartie gegen den Gastgeber Frühsport 0.2 aus Köln (D) spielen. Wie bereits in den ersten beiden Gruppenspielen konnten wir schnell einen soliden Vorsprung erspielen. Trotz kleinen Unsicherheiten konnten wir unser Spiel durchziehen und siegten klar 15:4.

Der Halbfinalgegner am Sonntagmorgen waren die Mooncatchers aus Belgien, die mit einem Pick-Up Team vor Ort waren. Der Start war alles andere als gelungen. Die Belgier spielten eine starke Poach-Defense, die unsere Offense nur mit grosser Mühe zu durchbrechen vermochte. Dank der starken Leistung gelang es den Mooncatchers in der Mitte der ersten Halbzeit mit einem Break in Führung zu gehen. Mit zunehmendem Spielverlauf gelang es uns jedoch, ein Gegenmittel gegen die Poach-Defense zu finden und wir konnten unsere Offenses mit weniger Mühe durchbringen. Auch in der Defense konnten wir mehr Druck aufsetzen und das Break bis zur Halbzeit zurückholen. Die zweite Halbzeit gehörte dann nur uns – wir holten nahezu jede Defense und konnten im Anschluss diese auch verwerten. Endstand 15:8.

Um den Turniersieg spielten wir gegen die Heidees aus Heidelberg (D). Wie schon fast typisch für dieses Turnier erwischten wir einen Traumstart und gingen mit 5:0 in Führung. Das liessen sich die Heidelberger nicht auf sich sitzen und steigerten ihre Leistung. Nachlässigkeiten unsererseits nutzten sie gnadenlos aus und sie kämpften sich auf 5:3 zurück. Nachdem wir uns wieder gefangen hatten, konnten wir mit schnellen Give and Go’s konnte die gegnerische Defense gut umspielen. Bis zur Halbzeit konnten wir jedoch keine weiteren Breaks schreiben. Die zweite Halbzeit war ebenso umkämpft wie zuvor. Jedoch konnten wir ein paar Breaks verbuchen und so einen fünf Punkte Vorsprung herausspielen. Mit diesem soliden Polster glückte die Titelverteidigung in Köln mit dem Endstand von 15:10.

[2017-06-05] FABUlous an den Disc Days Cologne

Am Samstagmorgen standen zum ersten Mal 13 spielfähige fabulöse Angels auf den grünen Wiesen des ASV Köln. Im ersten Spiel gegen U de Cologne haben wir den Start des Spiels leicht verschlafen und konnten nie richtig durchstarten. Wir mussten uns gegen die Gastgeberinnen geschlagen geben.
Im zweiten Spiel durften wir gegen Gravity Dublin spielen. Wir nahmen uns vor, einen harten Fight zu bieten. Viele eigene Fehler und eine souveräne Offence der Gegnerinnen sorgten jedoch für die erneute Niederlage.
Im letzten Gruppenspiel standen wir dann der U20 Nati von Deutschland gegenüber. Endlich konnten wir richtig aufspielen und das Spiel gewinnen. Mit viel Glück erreichten wir den Upperpool und standen im Viertelfinale alten Bekannten gegenüber, nämlich Box aus Wien.
Anfangs war es ein knappes Hin und Her, es wurde auf beiden Seiten gepunktet. Nach dem ersten Break konnten wir den Vorsprung ausbauen und sicherten uns einen Platz im Halbfinale.
Wir genossen einen sommerlichen Abend mit leckerem Essen.

Am Sonntagmorgen mussten wir den Margies (MAgdeburgGIEssen) beweisen, warum genau wir einen Platz im Finale verdient hätten. Nach einem intensiven Start konnten wir einen Vorsprung holen und gewannen am Schluss.
Im Finale standen wir den Gentleladies gegenüber. Ein intesives und trotzdem faires Spiel startete mit beidseitigem Punkten. Noch vor der Halbzeit konnten die Ladies aus Gent einen Vorsprung holen, welchen unsere müden Beine nicht mehr aufholen konnten. Verdient holten sie sich den Titel an den Disc Days Cologne 2017.

Wir feierten unseren 2. Platz und sind stolz, dass alle Spielerinnen grosse Fortschritte machen konnten und wir als Team eine weitere tolle Erfahrung sammeln durften!

FABulous an den DDC 17

[2017-05-17] FAB II an der ersten Schweizermeisterschaftsrunde

Für das erste Schweizermeisterschafts-Wochenende steht Regen auf dem Programm. Die vielen geröteten Gesichter und Sonnenbrände nach dem Turnier zeigen jedoch, dass beim Wetter genauso wie beim Ultimate Frisbee vieles spontan anders ist als man es erwartet hat.

Am Samstagmorgen um halb Zehn Uhr treffen sich Andi, Ändu, Brice, Dänu, Felix, Flo, Ile, Mänu (beide), Mike, Reto, Rico, Roberto und Sam zum Einlaufen auf der grossen Allmend. Noch bevor der GP von Bern überhaupt startet, stehen wir topfit und hochmotiviert auf dem Spielfeld 1, um unseren ersten Gegnern von FSL gegenüberzutreten. Wir starten in der Offence und legen mit einem sauberen 4-Men einen souveränen Start hin. Wir erzielen zwei Breaks in Folge und bauen unsere Führung zum 3:0 aus. Nun traden wir ein bisschen und schaffen es nicht mit unserer Zone-Offence genügend Druck aufzubauen. So werden wir gebreaked und müssen 6:8 in Rückstand in die Pause gehen. In der zweiten Häflte müssen wir lange Punkte, viele Turnovers und unnötige Drops durchstehen, was den Luzernern trotz ihrer eigenen Fehlern besser gelingt. So endet dieses Spiel auch deutlich zu ihren Gunsten mit 15:9.

Verstärkt durch Ayush treten wir um halb sechs gegen die Flying Colors aus Oberkirch an. Mit viel Wind und gegen einen sehr starken Gegner schaffen wir es in der ersten Halbzeit nur einen einzigen Punkt zu schreiben. Dies zwingt uns zu unkonventionellen Mitteln und wir stellen nach einem Turnover in ihrer Feldhälfte eine Zonenverteidigung. Trotz einer erfolgreicheren zweiten Hälfte vermag leider unsere Spielweise nicht das Ruder für uns herumzureissen und wir verlieren mit 15:5. Wir landen somit im dritten Pool, was bedeutet, dass wir am Sonntag nicht nur bereits um neun Uhr zu unserem ersten Spiel antreten müssen, sondern auch, dass wir drei Spiele zu spielen haben, resp. dass wir drei Spiele spielen dürfen während z.B. das erste Team bereits nach einem mit Bier trinken anfangen muss.

Wir treffen uns also am Sonntagmorgen auf einer taunassen und fast leeren Allmend zum Einwerfen und Aufwärmen. Sebi ersetzt heute Ile und da Ayush wieder arbeiten muss sind wir erneut 14 Leute. Wir starten stark gegen die Wombats aus Willisau und gehen 3:0 in Führung. Sie schreiben danach ihren ersten Punkt und starten zum ersten mal in der Defence um ihre Zone aufzuziehen. Obwohl sie damit gerechnet haben ihre Verteidigung von Zeit zu Zeit zu ändern, machen wir es ihnen zu einfach und kommen überhaupt nicht mit ihrer Zone klar. Wir verwerfen, verfangen und verzweifeln. Wir schaffen es in der ersten Halbzeit nur einmal ihre Zone zu brechen - 8:4. Das Spiel geht auch in der zweiten Hälfte für uns erbarmungslos weiter und wir schaffen es nicht unsere Konzentration aufrechtzuerhalten. Beim vorletzten Punkt erzielen wir durch ein spektakuläres Gewurstel nur zum zweiten Mal in dieser Hälfte einen Punkt. Wir beenden das Spiel mit 15:6 und Mike mit stark strapazierten Stimmbändern. Gute Besserung!

Unsere nächsten Gegner sind die Scorillaz, denen wir bereits am Donnerstag zu einem Trainingsspiel begegnen durften. Felix schont sich in diesem Spiel und übernimmt den Posten des Teamfotografen. Dieses high-spirited Game ist gezeichnet von intensiven, langen Punkten, Layouts, Wind und starker Zonenverteidigung unsererseits. Doch auch sie spielen eine starke Poach-Defence und schaffen den Übergang zur Mannverteidigung fliessend, so dass wir mehr Probleme haben als sie. Mit einem Spielstand von 7:4 für die Scorillaz gehen wir in die Pause. Unerbittlich geht das Spiel in der zweiten Hälfte weiter und wir schenken ihnen genausowenig wie sie uns. Bei Spielstand von 12:8 setzt der Cap ein und wir spielen bis 13. Die Scorillaz fangen nach einer Endzonensituation in einem Gerangel aus vier Leuten die Scheibe und jubeln schon ihren Sieg herbei, doch Brice macht einen Foulcall und das Spiel geht weiter. Wir zwingen sie zu einem Fehler und sehen uns nun in diesem von vielen Calls geprägten Punkt in der Offensive. Wir punkten und punkten erneut. Nach zwei Stunden beenden allerdings die Scorillaz dieses Spiel mit ihrem letzten Catch in der Endzone mit 13:10.

Nach einer kurzen Pause und mit schweren Beinen treten wir unser letztes Spiel gegen Headless an. Wir starten in der Offensive und werden sogleich gebreaked, fangen uns jedoch wieder und erziehlen einige Punkte. In der Halbzeit steht es 8:5 für Headless, es ist noch nichts verloren. Nur Sam setzt sein Knie nach einem Zusammenstoss auf Eis und beendet seinen Einsatz frühzeitig. In der zweiten Hälfte und unserer letzten Halbzeit dieses Turnierwochenendes hauen wir noch alles Raus was in uns steckt um den Frauen von FABulous an der Sideline so richtig zu imponieren. Starke Zweikämpfe, lange Punkte mit Drops in der Endzonen von beiden Teams, aber leider auch unnötige Fehler zeichnen die letzten Punkte dieses Spiels aus. Auch wenn wir die zweite Hälfte gewonnen haben reicht es leider nicht für den Sieg und wir verhelfen Headless zu ihrem ersten Sieg an diesem Wochenende mit 11:9.

Erschöpft, müde und enttäuscht über die vielen Niederlagen lassen wir uns trotzdem gehobenen Hauptes und einen gemeinsamen Schluss als Team mit einem kühl-flüssigen Hopfensaft nicht nehmen. Wir haben mit Herzblut gekämpft, viel gelernt, Fortschritte gemacht und freuen uns auf das zweite Wochenende in Zürich!

Mänu M.

FAB II an der ersten SM-Runde

[2017-05-12] We want you!

Die Flying Angels Bern suchen immer wieder neue Mitspielerinnen und Mitspieler!
Falls du Lust auf einen neuen und fairen Sport hast, komm doch einfach mal im Training bei uns vorbei. Wir freuen uns immer über neue Gesichter.
Im Mixed-Training am Montag kann jede/r einfach unangemeldet und unverbindlich mitmachen. Dort lernst du die Grundlagen kennen, machst Bekanntschaft mit anderen Frisbee-Begeisterten und kannst von dort aus dann den Schritt in ein anderes Team machen.

Falls du nicht genau weisst, wo du hingehörst oder sonst eine Frage hast, melde dich einfach bei Sarina.

We want you!

[2017-05-11] FAB Men und FAB Open am Skybowl

Dieses Jahr hat sich FAB Men für den Skybowl in zwei Teams aufgeteilt: FAB Men und FAB Open. Die beiden folgenden Berichte zeigen auf, wie es den beiden Teams ergangen ist.

FAB Men

Der Skybowl in Winterthur bietet bereits früh in der Saison die Möglichkeit, sich auf die kommende Saison vorzubereiten. Das FAB Men Team durfte dieses Jahr mit zwei Teams antreten (FAB Men und FAB Open), um allen Spielern möglichst viel Spielzeit zu geben.

FAB Men erspielte sich in den Gruppenspielen gegen Fly High (12:2), Freezzz Beezzz aus Belgien (7:5) und den Gastgebern Skyhawks (10:2) eine makellose Billanz. Als Gruppenerster qualifizierten wir uns direkt für die Viertelfinals. So wie es der Zufall wollte, hiess der Gegner des ersten Sonntagsspiels FAB Open. Durch einen wachen Kopf und viel Durchhaltevermögen in der Defense konnten wir die gegnerische Offense lange auf dem Spielfeld halten und sie zu Scheibenverlusten zwingen und die Breaks schreiben. So kam es, dass wir 4:0 in Führung gingen. Diesen Abstand liessen wir uns nicht mehr nehmen und siegten im FAB Derby 10:4.

Im Halbfinale erwarteten uns Freespeed. Das Spiel war sehr umkämpft, wir konnten jedoch früh ein Break realisieren. Trotzdem gelang es den Baslern hin und wieder einen Turn zu holen, konnten diesen jedoch nicht verwerten. So konnten wir die Führung dank einer allgemein starken Leistung verwalteten bis zum Endstand von 7:5.

Der Finalgegner hiess M.U.C aus München. Nach einem Fehlstart und einem 0:2 Rückstand gelang es uns dank einer starken Defensivleistung wieder die Oberhand zu gewinnen. Dank einer guten Mischung aus Zonen- und Mannverteidigung liessen wir M.U.C nicht weiter ins Spiel kommen und erspielten uns einen soliden Vorsprung von 8:5 bis zur Halbzeit. Es gelang uns, diesen Flow in die zweite Halbzeit mitzunehmen und die Intensität trotz der langen Platzpräsenz aufrechtzuerhalten.
Wir realisierten weitere Breaks bis zum Endstand von 13:7 und dem Turniergewinn.

(Pascal Kälin)

FAB Open

FAB Open erwischte am Samstagmorgen einen guten Start in das erste Spiel. Der Gegner waren die Jungs von Solebang, gegen welche wir mit einer starken Defence und einer soliden Offence 9:5 gewinnen konnten. Als nächstes warteten die Österreicher „The Big EZ“ auf uns. Nachdem wir zwar gut in das Spiel gestartet sind kam es letztendlich trotzdem zum double game Point. Es waren die Österreicher, die den Punkt zum 7:8 schreiben konnten. Das letzte Team in unserem Pool waren die „Donkey Divers“ aus Italien. Die Divers spielten zwar mit viel Leidenschaft, doch kamen sie weder mit unserer Zonen-Defence, noch mit unserer Manndeckung klar. Dass die Italiener mit ihrer Leistung nicht ganz zufrieden waren, sah man nicht zuletzt an einem temperamentvollen Call eines Italieners. Wir konnten das Spiel 11:3 für uns entscheiden.

Da wir gegen die Österreicher im Universe verloren hatten, mussten wir am Samstagabend gegen den dritten Seed eines anderen Pools das Pre-quarter spielen. Der andere, starke Pool war hart umkämpft, letztendlich waren es die Crazy Dogs aus Stans die einen Dreiervergleich verloren, und nun gegen uns auf dem Zuschauerfeld antreten mussten. Einmal mehr erwischten wir den besseren Start als das gegnerische Team, was in den kurzen 40-minütigen Spielen schon Spielentscheidend sein kann. Tatsächlich gelang es uns, die Crazy Dogs 8:6 zu schlagen!

Am Sonntag mussten wir das Viertelfinale gegen die andere Hälfte unseres Flying Angels Rosters spielen. Da wir neben dem Feld und auch für den Rest der Saison immer noch ein ganzes Team und gute Freunde sind, wurde im Vorfeld des Spiels viel gewitzelt und lustige Sprüche geklopft. Gegen die Jungs vom FAB Men brach unser Team aber nach vielen Individuellen Fehlern komplett zusammen. Ihre starke Zonen-Defence war zu stark für unsere Offence so trennten wir uns nach dem bitteren Resultat von 10:4.

Niedergeschlagen von dieser miserablen Leistung starteten wir das Spiel gegen die nächsten Berner, die Panthers. Die Niederlage von vorhin war schnell vergessen, es entwickelte sich ein Spiel auf hohem Niveau. Zahlreiche schöne Hucks, spektakuläre Luftduelle und Defences auf beiden Seiten der Teams. Auch in diesem Spiel kam es zum Universe Point. Wir durften in der Offence starten, doch wir verloren durch eine schlechte Wurfentscheidung die Scheibe an die Panthers. Sie nahmen die Scheibe auf und konnten den letzten Punkt zum 9:10 schreiben. So mancher Spieler hat aus diesem Match viel mitnehmen können.

Das letzte Game konnten wir gegen die Platzhirsche aus Zürich 10:7 gewinnen und schlossen somit auf dem ungeraden soliden 7ten Platz den Skybowl ab.

(Nino Affrini)

FAB Men & FAB Open am Skybowl